Donnerstag, 28. Juli 2016

Which OCR tool works well on openSUSE Leap 42.1? - Here is a brief overview.

OCR  (optical character recognition) ist eine automatisierte Texterkennung. Texte in gescannten Bildern können erfasst werden und anschließend in eine Textdatei umgewandelt werden, wodurch diese bearbeitbar sind. Dies braucht man selten, aber doch.
Welches dieser Programme unter Linux, speziell bei openSUSE, effizient arbeitet, zeigt der folgende kurze Überblick:

Ausgangspunkt ist eine Textdatei in deutscher Sprache aus Wikipedia, die auf meinem HP Deskjet 2050-J510 series mit 300 dpi (grayscale) ausgedruckt wurde und anschließend mit 300 dpi (Graustufen) wieder mit dem HP Deskjet eingescannt wurde. Es wurden bewusst unterschiedliche Schriftgrößen verwendet und auch das eine oder andere Wort in englischer Sprache. Der Treiber des HP "All-in-one" kommt von hplip.


Testtext:



XSane:

Um einen Scanner unter Linux zu betreiben führt der Weg an XSane kaum vorbei. Auch dieses Tool kann mit Texterkennung umgehen. XSane benötigt dazu aber die Pakete "gocr" und "gocr-gui" aus den Standard-Repos.



"Text" wählen und die anschließend gescannte Datei als.txt Datei speichern. Das Ergebnis ist jedoch mehr als fraglich. Kaum ein Wort wurde richtig erkannt.





gimageReader

gimageReader ist eine grafische Oberfläche (GUI) von tesseract . Es ist in den Standard-Repos nicht enthalten, und muss über die Paketsuche eingebunden werden (als instabiles Paket). Es ist jedoch voll funktionstüchtig. Natürlich muss dazu auch tesseract installiert sein.




Auch hier wird der Text mit 300 dpi gescannt. Anschließend mit "Text erkennen" überprüft.


Ich habe das Ergebnis in ein LibreOffice Writer Dokument kopiert, verbessert und anschließend als .pdf gespeichert. Das Ergebnis ist hier bereits viel besser. Die rotmarkierten Stellen sind Fehler der Texterkennung. Typische Fehler sind Namen, Satzzeichen,...





Tesseract

Tesseract ist ein Tool rein für die Kommandozeile. Es liegt in den Standard-Repos vor und funktioniert einwandfrei. Das Ergebnis ist ident mit dem von gimageReader (natürlich, denn gimageReader arbeit ja mit tesseract).
Nun ist aber die Hürde mit der Konsole zu arbeiten für manche zu groß. Noch dazu ist im Jahre 2016 eine GUI für ein Programm kein Luxus mehr.



Online Dienst: Free Online OCR

Ein Beispiel für einen Web Dienst zu diesem Thema ist Free Online OCR . Hier habe ich den Testtext gesannt und in eine .pdf Datei umgewandelt. Diese wird hochgeladen und nach nicht mal einer Minute hat man die fertige Textdatei. Wahlweise .txt oder .docx. Ich habe wieder das Ergebnis (.txt) in ein LibreOffice Writer Dokument kopiert, verbessert und als .pdf gespeichert. Das Ergebnis ist das Beste meiner kleinen Testreihe. Die Fehler sind wieder rot gekennzeichnet.



Proprietäre und Open Source Software:

Natürlich gibt es noch einige proprietäre Software-Tools, auf diese möchte ich aber nicht weiter eingehen. Mein Interesse liegt doch eher bei Open Source.

Bei den Open Source Tools sollte Transkribus nicht unerwähnt bleiben. Dieses Tool befasst sich vor allem mit handgeschriebenen Texten (dazu fällt mich gleich die automatisierte Briefsortierung bei der Post ein). Dieses habe ich jedoch nicht getestet. 


Fazit:

Trotz einiger Möglichkeiten, installierbare Open Source OCR Tools zu nutzen, fällt mein Ergebnis doch eindeutig aus. Der Onlinedienst "Free Online OCR" hat die beste Erkennung und somit das beste Ergebnis.

Roman.

Freitag, 17. Juni 2016

Open365 Beta with LibreOffice and KDE applications

Unlängst stolperte ich über einen Artikel bezüglich Open365. Da ich nur die Überschriften überflog verwechselte ich es natürlich prompt mit Office365 und blätterte weiter.

Ich habe keinerlei Erfahrung mit Office365 (Microsoft), deshalb kann ich auch keinen Vergleich mit Open365 (Open Source) erstellen.

Durch einen weiteren Artikel, in dem ich über das Wort "KDE" aufmerksam wurde, hatte ich von der webbasierenden LibreOffice Lösung erfahren. Diese soll auch die KDE Anwendung Kontact (Kalender, Kmail,...) beinhalten.

Startseite: https://open365.io/


Mein geliebter Browser QupZilla (WebKit) stellt allerdings die Startseite grässlich dar (Menüs sind deplatziert). Daher habe ich mit Firefox gearbeitet.

Über "Sign in" einen Account angelegt:


Hier wir nochmals deutlich auf den Beta-Status hingewiesen!

Nach dem ersten Login zeigt sich eine doch sehr schlichte Startseite (deutliche Dropbox Ähnlichkeit).


Open365 ist kostenlos, und wie man sieht beinhaltet es 20 GB Speicher.

Über den Menü-Button (in Google-Style) zeigen sich die Anwendungen:


LibreOffice ist in Version 5.0.5.2 mit Writer, Calc und Impress vertreten.



 Unter "Mail" findet man Kontact mit den KDE Anwendungen Kmail, Kalender, Kontakte,....





Die Einbindung des Google Kalender fehlt (leider). Ich konnte aber ohne Probleme meinen Kalender (vom PC) exportieren (als iCal-Datei) und nach einen Upload in einen neu angelegten Ordner in meinem Home-Verzeichnis auf Open365, integrieren. Eine Synchronisation wird, so denke ich auf diesem Wege nicht stattfinden. Ich denke aber das dies über den umgekehrten Weg möglich ist. Dies werde ich noch ausprobieren.



Der erste Eindruck ist positiv. Bereits in der Beta-Ausgabe läuft alles sehr flüssig, nahezu reibungslos. Schreibt man im Writer einen Text, so merkt man doch eine kleine Verzögerung in den Drop-out-Menüs, wie z.B. bei der Schriftauswahl.

Betreibt man einen eigenen Server besteht auch die Möglichkeit den Clienten zu downloaden, was bei mir aber nicht zutrifft.

Die Idee LibreOffice mit KDE zu einem Paket zusammenzufassen und daraus etwas Nützliches zu basteln gefällt mir sehr gut und trifft bei mir sowohl die Linux, sowie die Open Source Begeisterung.

Ich freue mich auf die Finale Version!

Roman

Update 27.06.2016

Ich habe mit Didi von Didis Blogazo über open365 bezüglich einiger Probleme gesprochen. Darum möchte ich die nächsten Zeilen hinzufügen. (In Englisch, da sie auch ins Forum von open365 verlinkt werden)

Recently a friend of mine reported about a problem with the calendar application, which is included in Kontact (open365), in the open365 Forum.
He wasn't able to open the context menu by right mouse click on his Debian Gnome and Debian Xfce systems to add a new calendar or something like that. On my openSUSE KDE system it always works well and I can't report about problems or mistakes like that. Therefore I was looking for a solution while I used open365 calendar. I found a few interesting bugs:
First of all – next steps refers to the front panel of the calendar application.
When a little star is placed within the filed above all calendars, which are included, it is impossible to open context menu by right mouse click. It seems that the right mouse click is out of order. The star is generated by clicking the „Show all“-button. Only after the star had been deleted and the word „Search“ had been shown in this field, it was possible to open context menu. Very tricky!
Also it is necessary that at least one calendar is selected and has got a blue mark. Then it is possible to start setup of the calendar properties and to add new events into calendar by context menu.
The import and itegration of an iCal-file works well without problems (File/Import/Import Calendar/….). So I'm able to create and delete new events into the new calendar.

By the way, currently it is clear to see that open365 is a Beta-Release.
Roman.

Samstag, 4. Juni 2016

It seems it's just a short way to commit an offence with blogging!

Wann wird aus einem Blogeintrag eine Straftat?

Auf den ersten Blick eine komische Frage. Was sollte an meiner Meinung, soweit sie nicht völlig die sozio-kulturelle Norm der ansässigen Gesellschaft verlässt bzw. politisch inkorrekt ist, - in einem Land in welchem Meinungsfreiheit herrscht - eine Strafttat sein?

Nach kurzer Bedenkzeit fällt einem dann sofort die Urherberrechtsverletzung ein. Aber welches Urheberrecht sollte ich schon verletzen? Bilder sind stets nur Screenshots meines (freien) Betriebssystems und Hinweise/Verlinkungen  auf tolle Lieder nur auf solche, welche sich auf Jamendo - und somit unter der (CC) Creativ Commons Lizenz befinden. Auch wird stets der Interpret mit Namen erwähnt.

Daher blogge ich seit nun fast drei Jahren fröhlich drauf los und versuche meine Erfahrungen mit dem Einsatz von Linux am Desktop weiterzugeben. Ich würde sagen, dass ich nur die Basis an rechtswissenschaftliches Wissen habe, also das typische Schulwissen. Natürlich erweitert sich die Kenntnis bezüglich Lizenzen und Codecs automatisch wenn man sich näher mit Linux beschäftigt. Typisches Beispiel wären hier die Multimedia-Codecs, Grafiktreiber, proprietäre Software, etc.....
Deshalb war ich auch stets der Meinung, dass Alles rechtens sei  - und bin es noch immer!!

Doch ein Blogeintrag auf Linuxundich ließ mich gestern einmal kurz zweifeln. Nicht nur, wie leicht man unwissend eine Straftat begeht (nun gut - Unwissenheit schützt vor Strafe nicht), sondern an der Bloggerei ganz allgemein. Eigentlich wollte ich kurzzeitig schon mal den Blog schließen und die Bloggerei sein lassen. Was habe ich denn schon davon. Ich will auf keinen Fall damit Geld verdienen. Dafür wäre ich auch viel zu unwissend und zu oberflächlich mit der Materie vertraut.
Im Ernst, ich habe einen sozialen Beruf und es bereitet mir Vergnügen Menschen zu helfen und zu unterstützen. Ich würde meinen, dass ich genau das Gegenteil einer narzisstischen Persönlichkeit bin und den Blog nur wegen einer Profilierungsneurose betreibe.

Nun muss man es auf die Waage legen. Erfahrungen weitergeben bzw. Erfahrungsaustausch erleben und dafür eventuell wegen einer Unachtsamkeit eine Straftat begehen, für welche man dann eine Abmahnung erhält. Zur Zeit schwer zu sagen, in welche Richtung die Waage sich bewegen wird. Auf jeden Fall habe ich heute alle meine Posts durchforstet und drei "mögliche" Probleme entfernt. Zweimal waren es Verlinkungen auf Musiktitel, welche auf Jamendo zu finden waren. Ein Titel ist immer noch dort aufzufinden, der andere jedoch nicht mehr. Ob nun die CC Lizenz für diesen Titel erloschen ist kann ich nicht sagen. Hierzu fehlt mir das Rechtswissen, und Nachforschungen diesbezüglich würden wahrscheinlich in der Ewigkeit enden.

(Nicht jeder kennt ja auch zufällig einen Anwalt, der ebenfalls begeisteter Linuxuser und Blogger ist - ja, ja Linux connected people)

Doch weiß ich nun, von besagtem Anwalt, dass es natürlich Länderunterschiede in der Rechtsauslegung gibt. Aber wie schon erwähnt, Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Aber wie soll sich ein "einfacher" Blogger - ohne Jusstudium - nach dem Beitrag von Linuxundich sich noch in Sicherheit wiegen? Nur allzu leicht kann man in eine Falle tappen.

Ich habe jedenfalls fürs Erste für mich beschlossen mit der Bloggerei fortzufahren. Mit der Devise "Hirn vor Herz und Optik" sollte dies auch ohne Gesetzesübertretung möglich sein, auch wenn dadurch eine gewisse optische und akustische Untermalung des Fachwissens fehlen wird. Weiters werde ich mich doch versuchsweise näher mit der Rechtsgrundlage zu dieser Causa auseinandersetzen (müssen).

In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern und Bloggern die notwendige Aufmerksamkeit und Sensibilität im Umgang mit dieser Thematik.

Roman.

Dienstag, 3. Mai 2016

Plasma 5 includes a new kind to run applications

Das neu inkludierte - für KDE völlig untypische - Startermenü des Plasma 5 Desktops sollte nicht unerwähnt bleiben.

Mittels Rechtsklick auf das KDE Startersymbol öffnet sich der Menüentrag "Alternativen...". Dieser wird anschließend geöffnet.





Mit der "Anwendungsübersicht" bekommt man ein Startermenü in dem eine ganze Menge "Gnome-Look" steckt.
Nach dem (Links)-Klick auf das KDE-Startersymbol erscheint nun für KDE-Nutzer ein doch ungewohntes Bild.


Jedoch, diesem Launcher fehlt es an nichts. Er präsentiert sich sehr übersichtlich, reagiert flott und hat seit dem ersten Tag noch nicht einmal eine Fehlfunktion gezeigt.

Mal etwas Anderes, wenn nicht sogar Innovatives.

Roman.

Sonntag, 3. April 2016

A long time since my last post - and my posts have been rare. The reason.....

Die Überschrift sagt es - mein Blog wurde seit mehr als einem Jahr sehr vernachlässigt. Dies hat aber nichts mit einem sinkenden Interesse für Linux und Open Source zu tun, sondern mit meiner Ambition in einem Alter über 40 die Matura (Abitur) nachzuholen.

My post have been rare because I wanted to pass the general qualification for university entrance in an age over 40.

Nach zwei Jahren intensiver Lernerei, neben meinem 40-Stunden Job, kann ich nun mit stolzgeschwellter Brust verkünden: "Ich habs geschafft!" (I have passed this exam!)


Morgen erhalte ich mein Maturazeugnis (Abiturzeugnis)!

Das bedeutet, dass ich tatsächlich vielleicht in meinem Leben noch ein Studium beginne, und, dass ich nun wieder mehr Zeit für meinem Blog und Linux habe.

Roman.

Mittwoch, 20. Januar 2016

Amazon Video Streaming with Linux (openSUSE)? With Google Chrome now it works well out of the box!

Nachdem in meiner Umgebung in den letzten Jahren das große Schließen sämtlicher Video- und DVD-Theken sehr rasch vorangeschritten ist, blieb auch mir nichts anderes übrig, als mich für Streaming-Dienste zu interessieren.

Darunter natürlich auch das Angebot von Amazon Video, welches sich aber unter Linux nicht streamen ließ (fehlendes Silverlight Plug-in). In diversen Foren fand ich Anleitungen wie es mittels "Pipelight" und sonst noch einigen "gewurschtl" (österreichischer Dialekt) zu schaffen sei. Das war mir aber irgendwie zu doof.

Ich probierte es dennoch (ohne Pipelight) aus. Es funktionierte natürlich nicht. Ich schrieb an Amazon, argumentierte meine Probleme, und bekam auch prompt mein Geld zurück. Das sollte nicht unerwähnt bleiben.

Auf der Amazon Homepage, unter Hilfe, findet man auch die Rubrik " Streamingprobleme mit dem PC ".
Unter Linux jedoch wenig hilfreich.

Doch vor ein paar Tagen, stolperte ich über einen Eintrag in einem Forum, dass es nun auch unter Linux mit dem Google Chrome (nicht Chromium) Browser möglich ist das Amazon Video Angebot zu nutzen.

Nun  gleich vorweg, ich bin auch kein Fan von proprietärer Software und cloused Source, aber einen Blog auf Googles Blogger zu betreiben und dann über den Chrome-Browser herzuziehen wäre doch mehr als scheinheilig. Deshalb wollte ich es ausprobieren.

Installation:

Es ist nicht ganz einfach den Google Chrome Browser zu installieren. Ein kleiner Zwischenschritt ist nötig.

Am besten zuerst einen Ordner auf /home anlegen. (zum Beispiel "Google Chrome"). 

Auf die Google Chrome Webseite gehen und die Linux-Datei, bei mir die 64-bit rpm. (Fedora/openSUSE) , downloaden und in den erstellen Ordner legen.

Dann ein Terminal (Konsole) öffnen und folgenden Befehl eingeben:

wget https://dl.google.com/linux/linux_signing_key.pub

...mit Enter bestätigen und anschließend diesen Befehl eingeben:

sudo rpm --import linux_signing_key.pub

...wieder mit Enter bestätigen.

Nun wird das root-Passwort abverlangt.

Warum man dies tun muss, steht hier auf der Google Website.

Dies legt einen Signaturschlüssel im /home Verzeichnis ab. Diese Signatur in den zuvor angelegten Ordner verschieben. Nun befinden sich in diesem Ordner die rpm.-Datei und die Signatur.

Diesen Ordner öffnen und mittels Rechts-Klick (ins Leere) den Menüeintrag "Terminal hier öffnen" aufrufen.


Nachdem sich das Terminal geöffnet hat, den Befehl "ls" eingeben. "ls" listet den Inhalt des Ordners auf. Dort steht nun: google-chrome-stable..... und linux signing.....

Die, wahrscheinlich farblich hervorgehobene, Datei google-chrome-stable..... noch im Terminal mit der Maus kopieren.

Nun unter openSUSE den Befehl      zypper in      eintippen und die Datei einfügen.

Sieht so aus : name@linux xxxx:~> zypper in google-chrome-stable..........rpm

Mit Enter bestätigen und los gehts.

(Unter Fedora ist es " yum install")

Läuft alles glatt, findet man anschließend den Browser im Start-Menü. Auch das Google-Repo wurde eingebunden.



Der geöffnete Browser:

Wie gesagt, es funktioniert "out of the box". Einloggen bei Amazon, Titel auswählen und ansehen. Der Player kann verleinert oder in Vollbildmodus eingestellt werden. Ton, Bild O.K., keine Abstürze. Einzig die Zeitspanne seines Bildschrimschoners sollte man nicht vergessen in die Höhe zu setzen.

Ich habe den Browser in den Einstellungen so ziemlich alles untersagt (Werbeverfolgung,...) was ich gefunden habe. Ob es nützt?

Nun ja, cloused Source, aber zur Zeit wohl der einzige (einfache) Weg, um dieses Angebot nützen zu können.

Roman.


Montag, 18. Januar 2016

Bye, bye KSnapshot! KSnapshot has been replaced by Spectacle 15.12.0

Nach unzähligen Updates, darunter auch für KDE Framework (5.16.0), welche problemlos eingespielt wurden, so dass ich sie mir gar nicht mehr genauer angesehen habe, wollte ich wieder einmal Screenshots für einen neuen Blogeintrag erstellen.
Normalerweise verwendete ich dafür Shutter, welches aber unter Plasma 5 zur Zeit nicht in den Standardrepos angeboten wird (nur in alternativen Bezugsquellen - und als "unstable" gekennzeichnet). Also verwendete ich das Standard-Screenshot-Programm KSnapshot, welches mit der Taste "Druck" aufzurufen war (oder aus dem Start-Menü).
Doch nichts rührte sich, die Taste "Druck" schien nun funktionslos. KSnapshot war gelöscht! Beim Versuch es wieder zu installieren erschien sofort die Problemdarstellung der Programmabhängigkeit.
Ein Programm names "Spectacle" müsste dafür gelöscht werden. Spectacle ersetzte kommentarlos KSnapshot. Dies bestätigte auch github . Also suchte ich im Start-Menü nach Spectacle und fand das neue Screenshot-Tool, welches sich optisch, als auch in den Funktionen kaum von KSnapshot unterscheidet.




Das Tool funktioniert einwandfrei und bietet mit der Einstellung "Bereich" auch , wie schon KSnapshot, die Möglichkeit nur den gewünschten Bereich abzulichten.

Problem blieb weiterhin, dass die Taste "Druck" keinen Befehl ausführte.

Diese wurde von mir unter /Systemeinstellungen/Arbeitsbereich/Kurzbefehle/  neu, mit dem Befehl Spectacle aufzurufen, konfiguriert.





Bei "Namen" mit Rechtsklick einen neuen Eintrag namens "Spectacle" erstellen. Den Kurzbefehl (einmal auf die Taste "Druck" drücken) als Auslöser konfigurieren, und als Aktion "spectacle" eintragen. 

Schon ist wieder alles wie früher.

Roman.



Montag, 14. Dezember 2015

QupZilla Webbrowser dosen't play HTML5 Videos (Youtube) on openSUSE leap 42.1 - but I have fixed it!



Ich habe bereits in einigen früheren Posts über openSUSE Leap 42.1 mich darüber gewundert, dass der Webbrowser QupZilla (Version 1.8.7 mit WebKIt-Version 583.1) nun scheinbar keine Unterstützung mehr findet um HTML5 Videos (zumeist von Youtube) abzuspielen.

Somit blieb mir nur die Möglichkeit Youtube-Videos mit anderen Browsern, wie Firefox oder Chromium (diese hatten keinerlei Probleme mit HTML5), oder mit dem Tool SMTube von SMPlayer, welches ich übrigens sehr empfehlen kann, abzuspielen.


Ich wollte aber den Grund für diese Fehlfunktion wissen, da QupZilla unter openSUSE 13.2 kein Problem mit HTML5 hatte. Nach längerer Suche und ein bisschen Experimentieren hatte ich das Problem gefunden.


Gstreamer-Pakete:

Durch die Einbindung des Packman-Repos erhält man eine Vielzahl alternativer Gstreamer-Pakete und dadrurch die notwendige Unterstützung (vor allem) für den Multimediabereich. Hier handelt es sich per default um die Pakete "gstreamer-0_10-xxxxxxxx".


(Die Grafik zeigt nicht alle gstreamer-0_10'er Pakete! ; These arn't all packages of gstreamer-0_10-xxx!)
Diese Pakete reichen jedoch nicht für eine HTML5 Unterstützung aus!


Anscheinend benötigt QupZilla nun aber auch (warum auch immer) andere gstreamer Pakete. (die ohne Nummer). Ich habe diese Pakete zusätzlich installiert. (I have added these packages)


Da ich kein Informatiker bin, verstehe ich nicht ganz die Hintergründe. Doch scheint die Lösung ein Mix aus den "gstreamer-plugins-xxx" und den "vaapi"-Paketen zu sein.

gstreamer-plugin-vaapi

libstvaapi-wayland-1_4-1   (inklusive aller Abhängigkeiten)


Das Hinzufügen dieser Pakete brachte den gewünschten Erfolg. Ob es nun die Wayland-Plugins sind oder die gstreamer, VA-API, oder die Komination aller...? I don't know why, but now it works well!


Beim Starten von QupZilla aus der Konsole zeigt sich folgendes:



Dies deutet für mich darauf hin, dass die VA-API Pakete benötigt wurden. Auf VA-API ArchWiki konnte ich lesen, dass libav normalerweise die VA-API findet. "libav" wird benötigt zur Videdodarstellung, also war ich wohl am richtigen Weg. Für VA-API gibt es auch bei ubuntuusers einen Eintrag.


Das Ergenbis:

HTML5 Test:


Verpixelter Screenshot von Youtube:



Viel Spass mit QupZilla!

Roman.

Freitag, 4. Dezember 2015

Turpial (microblogging client) doesn't start on openSUSE leap 42.1 - but I have fixed it!

Über den Microblogging Client Turpial habe ich im Blog bereits mehrmals geschrieben. Seit Version 3 wirkt er sehr ausgereift und stabil.


(Auf der Webseite von Turpial erkennt man sogar mein Twitter-Profil)


OpenSUSE Leap 42.1 

Ich hatte seit meiner Neuinstallation (openSUSE Leap 42.1) Turpial noch nicht installiert. Es liegt in den Standard-Repos in aktueller Version auf.

Turpial  3.0-2.2
libturpial  1.7.0-2.2

Aber nach der Installation will Turpial einfach nicht starten. (After installing Turpial dosen't start.)
Auch ein Start aus der Konsole brachte keinen Erfolg.

In der Konsole konnte man diese Fehlermeldung lesen: "ImportError: No module named pkg_resources"

Schuld daran ist das Paket "python-setuptools", welches nicht mitinstalliert wird. Installiert wird vom System hingegen "python3-setuptools".


"python-setuptools" wurde nachinstalliert und schon ist Turpial zum Leben erwacht! (Turpial dosen't work without "python-setuptools". After installing "python-setuptool" Turpial runs perfectly.)



Viel Spaß mit Turpial,

Roman.

Donnerstag, 26. November 2015

A few pics from Plasma 5 on openSUSE Leap 42.1

Didi von Didis Blogazo hat mich in einem Kommentar zu meinem letzten Post um ein paar Screenshots von Plasma 5 gebeten.

Normalerweise verwende ich für solche Aufnahmen das Screenshot-Tool "Shutter". Diesmal musste ich jedoch mit KSnapshot auskommen, da Shutter in den Standard-Repos von openSUSE Leap 42.1 (noch) nicht verfügbar ist. Ein Download von der openSUSE Webseite (Paketsuche) brachte nur Ergenisse von instabilen Paketen aus Fremdquellen. Der Installationsversuch schlug sofort fehl, da Abhängingkeiten nicht erfüllt werden konnten.

Ich habe die Standardeinstellung nur leicht modifiziert, was jedoch bereits eine viel bessere Lesbarkeit zur Folge hatte.













Roman.